Bayer HealthCare / Unternehmensprofil

Bayer HealthCare

Foto: Zwei Forscher
Das Unternehmen bündelt die Aktivitäten der Divisionen Animal Health, Pharmaceuticals, Consumer Care und Medical Care und beschäftigt weltweit über 50.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es ist unser Ziel, innovative Produkte zu erforschen, zu entwickeln, zu produzieren und zu vertreiben, um die Gesundheit von Mensch und Tier weltweit zu verbessern. Die Produkte dienen der Diagnose, der Vorsorge und der Behandlung von Krankheiten und leisten einen Beitrag zu einer besseren Lebensqualität.

  • Umsatz 2010: 16.913 Millionen Euro
  • Beschäftigte: 55.700 weltweit
  • Operatives Ergebnis (EBIT) 2010: 1.861 Millionen Euro
  • Sitz: Leverkusen, Deutschland

Divisionen Bayer HealthCare


LeitungSitz
Animal Health
Dr. Jean-Luc LowinskiMonheim, Deutschland
PharmaceuticalsAndreas FibigBerlin, Deutschland
Consumer Care
Erica L. MannMorristown, USA
Medical Care
Alan MainTarrytown, New York, USA


Umsatz 2010

Der Umsatz des Teilkonzerns HealthCare stieg im Berichtsjahr 2010 um 5,8 Prozent auf 16.913 Mio. € (Vorjahr: 15.988 Mio. €). Währungs- und portfoliobereinigt entspricht dies einem Wachstum von 1,7 Prozent. Hierzu hat die positive Geschäftsentwicklung in beiden Segmenten - Pharma und Consumer Health - beigetragen.


2010 2009 Änderung
  in Mio.€ in Mio.€ in %
Bayer HealthCare 16.913 15.988 5,8
- Division Animal Health
1.120
977 14,6
- Division Consumer Care
3.371
3.080 9,4
- Division Medical Care
1.514
1.464 3,4
- Division Pharmaceuticals
10.908
10.467 4,2


Geschäftsentwicklung 2010

Im Segment Pharma wuchs der Umsatz im Jahr 2010 um 4,2 % auf 10.908 Mio. € (Vorjahr:
10.467 Mio. €). Währungs- und portfoliobereinigt betrug die Steigerung 0,9 %;. Dabei konnten wir unser Geschäft in den Regionen Asien / Pazifik und Lateinamerika / Afrika / Nahost deutlich ausweiten. Dem standen jedoch rückläufige Umsätze in Nordamerika gegenüber, die im Wesentlichen aus Umsatzeinbußen bei Yaz® in den USA resultierten. Zusätzlich wirkten sich Reformen in den staatlichen Gesundheitssystemen verschiedener Länder belastend aus.

Den Umsatz unseres Segments Consumer Health konnten wir im Berichtsjahr 2010 um 8,8 % auf 6.005 Mio. € steigern (Vorjahr: 5.521 Mio. €). Währungs- und portfoliobereinigt wuchs das Geschäft um 3,4 %. Zu dieser Entwicklung trugen alle Regionen bei, insbesondere Nordamerika.

In unserer Division Consumer Care legte der Umsatz um 9,4 % auf 3.371 Mio. € (Vorjahr:
3.080 Mio. €) zu. Währungs- und portfoliobereinigt entspricht dies einem Wachstum von 4,2 %.
Besonders hervorzuheben ist dabei die gestiegene Nachfrage in den USA nach unseren Produkten. Hiervon profitierten insbesondere unser Analgetikum Aleve® (wb. +18,7 %) sowie die Nahrungsergänzungsmittel der One A Day® - Familie (wb. +10,0 %). Der Umsatz von Aspirin® lag auf Vorjahresniveau (wb. +0,2 %). Der Umsatz mit unserem Hautpflegemittel Bepanthen® / Bepanthol® (wb. +12,0 %) entwickelte sich aufgrund von Mengen- und Preissteigerungen insbesondere in Europa und Lateinamerika positiv. Die Absatzzahlen unseres Antimykotikums Canesten® (wb. +7,7 %) konnten wir vor allem durch Neuausbietungen in Kanada erhöhen. Der Umsatz mit dem Vitaminpräparat Supradyn® erreichte Vorjahresniveau (wb. +0,7 %).

In der Division Medical Care erhöhten wir den Umsatz um 3,4 % auf 1.514 Mio. € (Vorjahr:
1.464 Mio. €). Währungsbereinigt entspricht dies einem Rückgang um 1,3 %. Dies ist überwiegend auf die negative Entwicklung im US-amerikanischen Diabetes-Care-Markt zurückzuführen. Hier gingen sowohl Preise als auch Mengen zurück. Dies wirkte sich insbesondere auf den Umsatz unserer Blutzucker-Messsysteme der Produktlinien Breeze® (wb. -13,6 %) und Contour® (wb. -4,5 %) aus. Dagegen entwickelte sich das Contour®-Geschäft in Europa u. a. aufgrund von Neuausbietungen positiv. Den Umsatz unseres Medizingerätegeschäfts konnten wir vor allem in den USA verbessern; insgesamt erreichten wir ein Plus von 7,2 % (wb.).

Die Division Animal Health erzielte aufgrund der positiven Entwicklung in allen Regionen ein erfreuliches Umsatzwachstum von 14,6 % und erreichte 1.120 Mio. € (Vorjahr: 977 Mio. €). Bereinigt um Währungseffekte betrug die Steigerung 7,7 %. Die größten Zuwächse verzeichneten wir dabei in Nordamerika. Unsere Advantage® -Produktlinie mit Floh-, Zecken- und Entwurmungsmitteln (wb. +14,6 %) legte vor allem in den USA signifikant zu. Dort profitierte das Geschäft u. a. von der Erstbelieferung und dem weiteren Ausbau eines neuen Vertriebswegs über Fachmärkte für Tierbedarf. Den Umsatz unseres Antibiotikums Baytril® (wb. +5,8 %) konnten wir in den USA steigern, während das Geschäft in Europa bedingt durch den zunehmenden Generika-Wettbewerb rückläufig war.

Forschung und Entwicklung 2010

In die Forschung und Entwicklung der beiden Segmente Pharma und Consumer Health haben wir im Jahr 2010 2.066 Mio. € (Vorjahr: 1.847 Mio. €) investiert. Dies entspricht 67,7 % der gesamten Forschungsaufwendungen des Konzerns und einer Forschungskostenquote von 12,2 %.
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